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Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist der katholische Pfadfinderverband in der Bundesrepublik Deutschland. Sie stellt sich unter den Auftrag des Evangeliums und baut ihre Jugendarbeit auf den Grundlagen des Pfadfindertums nach der Idee seines Gründers Lord Robert Baden Powell of Gilwell auf. Mit mehr als 100.000 Mitgliedern ist die DPSG der größte Pfadfinderverband in der Bundesrepublik. Zusammen mit 14 anderen Stämmen bildet der Stamm Cityscouts den Bezirk Mönchengladbach (derzeit ca. 1000 Mitglieder).
Jungen und Mädchen können Mitglied im Stamm Cityscouts der DPSG werden, indem sie sich Gruppen der verschiedenen Altersstufen anschließen:
Die Mitglieder aller Gruppen in der Gemeinde St. Marien Rheydt (Mönchengladbach) bilden den "Stamm Cityscouts ". Der Stamm und die Gruppen werden von Teams Erwachsener geleitet. Sie werden beraten und unterstützt von einem Beirat, den die Elternversammlung aus ihrer Mitte wählt. Die Gruppen der Altersstufen bestehen in der Regel aus mehreren Kleingruppen, die ihren Sprecher selbst wählen.
Die DPSG hat sich als Ziel die Selbstverwirklichung junger Menschen in die Gesellschaft gesetzt. Sie orientiert sich dabei an den ,,Grundlinien unserer Lebensauffassung".
Wir wagen den Aufbruch in ein neues Leben, indem wir uns gegenseitig etwas zutrauen und nicht jeder nur für sich handelt.
Wir wollen Menschen sein, die reden, was sie denken und tun, was sie sagen. Dabei fordern wir von uns vor großen Aufgaben und in schwierigen Situationen den Mut zum Risiko.
Wir gehen den Dingen und Meinungen auf den Grund und gewinnen so unseren Standpunkt. Wir wollen Menschen sein, auf die man sich verlassen kann.
Wir erkennen in jedem Menschen unsere Schwester oder unseren Bruder. Wo wir leben, halten wir die Augen offen für Unterdrückung und Benachteiligung.
Diese Grundlinien konkretisieren die Gruppen der verschiedenen Altersstufen, wenn sie eine Leitlinie für ihr Programm beschließen.
Als Schwerpunkte in den Aufgaben und Tätigkeitsbereichen, wählt de DPSG:
So gibt die DPSG ihren Mitgliedern Anstöße, Formen und Tätigkeiten zu suchen, in denen sich Glauben zeitgemäß und verständlich ausdrücken kann. Sie regt ihre Mitglieder unter anderem dazu an,
In Orientierung an den Grundlinien und Schwerpunkten entwickeln die Gruppen ihr Programm und bestimmen es selbst. Sie entscheiden über ihre Unternehmungen und verwirklichen sie in Zusammenarbeit. Dabei übernimmt jedes Mitglied Aufgaben, entwickelt neue Fähigkeiten und lernt, Verantwortung zu tragen. Die Mitglieder der Gruppe besprechen miteinander ihre Erlebnisse, reflektieren ihr Zusammenwirken und ziehen gemeinsam Schlüsse für ihre weitere Tätigkeit. Diese pfadfinderische Jugendarbeit entspricht den pädagogischen Prinzipien des Pfadfindertums.
Die DPSG arbeitet mit dem interkonfessionellen Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) und dem evangelischen Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) im Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) zusammen. Dieser ist Mitglied in der Weltpfadfinderbewegung, im Deutschen Bundesjugendring und im Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendfragen. Als katholischer Pfadfinderverband wirkt die DPSG in der Konferenz des Internationalen katholischen Pfadfindertums (CICS) mit. Die DPSG ist Mitgliedsverband im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). In Mönchengladbach gehören zum RdP außer den 15 Stämmen der DPSG noch der Stamm Matthias Claudius vom VCP.
Die DPSG kann ihre Arbeit nur leisten, wenn sie auch über die notwendigen Voraussetzungen verfügt. Zunächst braucht sie viele Gruppenleiter; z.Z. wirken etwa 23.000 ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter in unserem Verband. Damit diesen jungen Leuten, die pädagogische Arbeit leisten wollen, methodische und inhaltliche Hilfen gegeben werden können, braucht die DPSG auch eine materielle Grundlage. Finanzielle Mittel werden vor allem durch Beitragsleistung der Mitglieder, Eigenleistung des Verbandes und öffentliche Zuschüsse aufgebracht. Da oft nicht die Mitglieder, sondern die Eltern den Beitrag bezahlen, haben sie auch ein Recht darauf, über den Beitrag und seine Verwendung informiert zu werden.
Die Beitragspflicht und somit der Versicherungsschutz (Unfall und Haft-Pflichtversicherung) beginnt grundsätzlich mit dem Eintritt in die DPSG. Bei Eintritt in den ersten vier Monaten eines Halbjahres besteht noch Beitragspflicht für dieses Halbjahr, bei Eintritt in den letzten zwei Monaten eines Halbjahres ab dem folgenden Halbjahr. (Als Eintrittsdatum gilt das Ende der Schnuppermitgliedschaft) Bei Abmeldung besteht für das laufende Halbjahr noch Beitragspflicht. Der derzeitige Jahresbeitrag beträgt 52,00 €, Familien zahlen je 41,00 € für die ersten beiden Mitglieder, 38,00€ dür das dritte Mitglied, und je 28,00 € für jedes weitere Mitglied. Leiter und Mitarbeiter zahlen ebenfalls den Beitragssatz von 41,00 €. Der Beitrag kann durch Beschluß der Stammesversammlung geändert werden. Der Beitrag ist jeweils am Jahresanfang fällig und wird im Normalfall im Lastschrifteinzugverfahren Anfang Februar erhoben. Beitragsnachweis ist die Beitragsmarke im Pfadfinderausweis.
Die Schnuppermitgliedschaft gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, 16 Wochen lang unsere Pfadfindergruppe kennen zu lernen. Ebenso lernen wir die Kinder und Jugendlichen kennen, und sehen, ob sie in unsere Gruppe passen.Während der Schnuppermitgliedschaft bestehen unentgeltlich die selben Mitgliederversicherungen, wie für alle anderen Mitglieder, und das Schnuppermitglied erhält auch die jeweiligen vierteljährlich erscheinenden Mitgliedszeitschriften des DPSG Bundesverbands. Hierzu ist es notwendig, Name, Geburtsdatum und Anschrift des Schnuppermitglieds zu speichern.
Sollte das Schnuppermitglied nach der Schnupperzeit nicht Mitglied in unserem Stamm werden, löschen wir selbstverständlich komplett alle Daten!
Mit der Anmeldung wird eine Gebühr von 7,50 € fällig. Sie umfaßt die Erstellung eines Pfadfinderausweises und einen Gutschein für einen Satz Aufnäher (Weltbundabzeichen, Nationalitätenabzeichen, Stammesabzeichen). Für den Ausweis wird des weiteren ein Paßfoto benötigt.
Der Pfadfinderausweis bleibt normalerweise beim jeweiligen Leitungsteam, da er unter anderem als Versicherungsnchweis dient. Dort kann kann der Ausweis bei Bedarf ausgeliehen werden. Für einen neuen Ausweis (bei Verlust, oder wenn alle Beitragsmarkenfelder voll sind) verlangen wir eine Gebühr von 5 €.
Die Mitglieder der DPSG tragen nach internationalen Vereinbarungen eine Kluft. Somit ist jedes Mitglied verpflichtet, zu bestimmten Veranstaltungen eine Pfadfinderkluft zu tragen. Hierzu gehört:
Pfadfinderhemd ( Gutschein für eine Grundausstattung Abzeichen kann bei Simon Kouril eingelöst werden )
Halstuch in der Stufenfarbe mit Knoten
Pfadfindergürtel
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Die Aufnäher sind folgendermaßen auf der Kluft anzubringen:

Alle anderen Aufnäher gehören zu Sammelzwecken auf eine Weste, Decke oder ähnliches, nicht jedoch auf die Kluft.
In der DPSG gibt es keine einheitliche Klufthose. Wir möchten daher darum bitten, daß zur Kluft eine ordentliche (Jeans)Hose oder ein Rock getragen wird. Auf keinen Fall wollen wir, dass zur Kluft Sporthosen oder Militärhosen (Flecktarn oder oliv) getragen werden.
Der Pfadfinderhut gehört in der DPSG nicht mehr offiziell zur Kluft. Er wird aber im Rüsthaus wieder angeboten, und ist dort genauso wie Pfadfindersweatshirts und T-Shirts angeboten.
Ständige Information, Kommunikation und Gedankenaustausch sind auch in einem Jugendverband notwendig. Deshalb gibt die Bundesleitung für die Mitglieder des Verbandes verschiedene Zeitschriften heraus. Folgende Zeitschriften werden im DPSG- eigenen GeorgsVerlag verlegt:
Die "Entwürfe" beinhaltet Aufsätze zu Theorie und Praxis pfadfinderischer Jugendarbeit.
Die Mitgliederzeitschriften der Bundesebene erscheinen zweimal im Jahr, die "Entwürfe" drei mal.
Wir als Stamm Cityscouts geben etwa monatlich, meist zum Elternkaffe, unser "Stammesinfo" heraus, indem die wichtigsten Stammestermine zu finden sind, sowie aktuelle Berichte aus unseren Stufen.
Die Eltern, die nicht nur Beitrag zahlen, sondern aktiv an Erziehungsfragen beteiligt werden wollen, haben die Möglichkeit, an den Elternversammlungen, zu denen der Stammesvorstand einlädt, teilzunehmen. Dort wird ein Elternbeirat gewählt, der die Gruppenleitungen und den Vorstand des Stammes in erzieherischen Fragen berät, sie in der Öffentlichkeit, in der Pfarrgemeinde und bei der Planung und Durchführung von Unternehmungen unterstützt.
Darüber hinaus bieten wir mit unserem ...
..., welches einmal im Monat stattfindet, engagierten Eltern auch Raum zu zwangloser Geselligkeit und fruchtbarem Gedankenaustausch. Die genauen Daten das Elternkaffes sind im aktuellen Stammesinfo zu finden.
Eine weitere wichtige Finanzierungsquelle des Verbandes ist das verbandseigene Rüsthaus Sankt Georg, dessen Erträge direkt der Jugendarbeit der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg zugute kommen. Nur im Rüsthaus Sankt Georg erhalten die Mitglieder des Verbandes die Pfadfinderkluft der DPSG und alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände. Über das Rüsthaus wird auch pädagogische und allgemeine Literatur des Verbandes vertrieben. In der Regel findet an jedem ersten Freitag im Monat in Verbindung mit dem Elternkaffee ein Rüsthausshop statt, in dem die Möglichkeit besteht, Waren des Rüstauses zu bestellen, oder auch fairgehandelte Podukte zu erwerben.
Wir müssen die Mitglieder unseres Stammes und vor allem die Gruppenleiter gegen Unfallschäden, Haftpflichtansprüche versichern und gegebenenfalls Rechtsschutz gewähren. Kein Gruppenleiter sollte die Verantwortung übernehmen, Mitglieder ohne Versicherungsschutz zu lassen, da er dann persönlich für alle Ansprüche haftet.
Wie hoch ist man versichert?
Pro Schadensfall € 2.500.000 für Personenschäden, € 500.000 für Sachschäden und € 50.000 für Vermögensschäden.
Mehr unter: http://www.stedo.com
Folgende Summen stehen zur Verfügung: Bei dauerhaften Unfallfolgen eine Invaliditätssumme bis zu € 100.000.-, bei Tod € 10.000.-, Bergungskosten und Kosten kosmetischer Operationen bis zu € 10.000.-, bei Arbeitsunfähigkeit durch Folgen eines Unfalls für Leitungskräfte ein Tagegeld ab dem 43. Tag in Höhe von € 25.-, Bergungskosten, Bestattung bzw. Rücktransport sind mit € 10.000.-versichert.
Mehr unter: http://www.stedo.com
(für Leitungskräfte im DPSG-Beitrag enthalten)
Pro Schadenfall stehen € 150.000.- zur Verfügung. Im Ausland beträgt die Strafkaution nur € 50.000.-
Mehr unter: http://www.stedo.com
Wie Sie sehen, sind die Deckungssummen nur zur Ergänzung gedacht, und auch viel zu gering, als das man eine schlimmstenfalls lebenslange Invalidität damit absichern könnte. Um sich auch vor Unfällen in der Freizeit abzusichern, was heutzutage sicher sinnvoll ist, und um unseren Versicherungsschutz zu komplettieren, möchten wir Sie daher in Ihrem eigenen Interesse und im Interesse Ihres Kindes dringendst bitten, für einen ausreichenden Versicherungsschutz Ihrer Kinder zu sorgen. Empfehlenswert wäre zum Beispiel eine Kinderinvaliditätsversicherung, die neben dem Risiko Unfall auch noch das häufigere Risiko der Krankheit abdeckt.
Der Austritt ist dem Vorstand des Stammes Cityscouts schriftlich bis zum 15.05. oder 15.11. eines Jahres mitzuteilen. Ausweise und Abzeichen bleiben Eigentum der DPSG. Diese sind beim Austritt zurückzugeben
Der Stamm Cityscouts behält sich das Recht vor, personenbezogene Daten an andere Ebenen der DPSG weiterzugeben.
Auch wir als Kinder und Jugendverband sind auf Öffentlichkeitsarbeit angewiesen. Deshalb gibt jedes Mitglied oder dessen Erziehungsberechtigte mit dem Eintritt in den Stamm Cityscouts uns die Erlaubnis, Fotos von Veranstaltungen und Aktivitäten, die Abbildungen Ihres Kindes enthalten, zu veröffentlichen, beispielsweise in unserem Stammesinfo, auf dieser Homepage oder in unserem Schaukasten.
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20.08.2008 - 11:32 Uhr