“Ballermann am Balaton” Roversommerlager 2002

Kurzfristig entschieden wir uns für ein Sommerlager am idyllischen Balaton in Ungarn. Wir, das sind: Hendrik, Björn, Alexander, Angela und Walter.
Nach 23 Stunden Zugfahrt inklusive 8 Stunden Partyzug (welcher ein Riesenspass für Hendrik und Björn war) erreichten wir nassgeschwitzt den Campingplatz. Um das Bild zu beschreiben, dass die Ungaren beglückte: Rover, Pfanne, Rucksack, Zelt, Daypack; kurz: eine Zigeunerfamilie hatte sich auf die Reise begeben.
Beim ersten Einkauf am Sonntag traf man in Balatonfüred auf die ersten Einheimischen. Nach Katalogisierung der ungarischen Bademode (weiblicher Natur), wanderten wir, wie so oft, voll bepackt (bis auf Angela, die als einzige Frau natürlich zu schwach war) die 12 Kilometer Richtung Platz zurück.
Auf dem Platz vergnügte man sich mit/ auf / in sauberen Duschen, Toiletten, einem kleinen Restaurant und Shop. Zwei Sterne waren durchaus berechtigt. Neben Holländern, Franzosen Ungarn und ungarischen Dojo-Käsepickern waren, wie sollte es auch anders sein, eine Roverstufe aus Essen auf dem Platz, die uns freundlicherweise mit zum Einkaufen genommen haben.
Die ersten Erkundungsreisen hach Tihany, Balatonfüred und (das unfreiwillige Ziel) Balatonakali wurden unter größten Anstrengungen zu Fuss vorgenommen. Natürlich musste auch unser Bademodenkatalog vervollständigt werden, so dass wir des öfteren im Plattensee schwimmen waren (was auch zu Schutzzwecken diente). Unsere Hajk war das Highlight unseres Lagers. Ein Abend in Siofok (Disko Þ Ballermann live) und einem Gewaltmarsch im Gewitter mit einem Kleiderwechsel im Supermarkt wurden dann belohnt mit einem (in Ungarn sehr günstigen) Restaurantbesuch. Dort offenbart sich dem Kellner die “Heidelbeeräußerung”, denn “Fleisch gab es nur als ungewürzte Beilage”.
Ein Besichtigung von Budapest und seinen Sehenswürdigkeiten bildete den Abschluß des Lagers (mal wieder eine eine Bahnreise von insgesamt 6 Stunden!).
Bis auf ein günstiges Frühstücksarrangement von läppischen 80,- Euro für 5 Personen passierte auf der Rückfahrt nichts Spektakuläres. So kehrten wir, die Jäger und Sammler, wohlbehalten in heimatliche Gefilde zurück.
Eure Roverstufe
Zu einem Fotoalbum mit Bildern vom Sommerlager am Plattensee gelangst Du hier: